Musik- und Audioforensik
KI-Modelle für das Klonen von Musik und Stimmen basieren auf der Vorhersage von Audiowellenformen auf der Grundlage umfangreicher Datensätze. Während sie für das menschliche Ohr unglaublich überzeugend sind, hinterlassen sie oft mikroskopisch kleine „digitale Fingerabdrücke“ im Frequenzspektrum, das SUS IT erkennen soll.
Wie wir es erkennen:
- Hochfrequenz-Grenzwerte: Viele KI-Modelle haben Schwierigkeiten, konsistente Daten über 16 kHz bis 20 kHz zu generieren, wodurch ein unnatürlicher harter Rand oder eine „Lücke“ im Spektrogramm entsteht, die bei natürlichen Aufnahmen selten auftritt.
- Phaseninkohärenz: Natürlicher Klang hat eine physikalische Beziehung zwischen Frequenzen. Die KI-Generierung behandelt Frequenzen oft mathematisch, ignoriert jedoch ihre Phasenausrichtung, was zu einer subtilen „metallischen“ oder „schmierigen“ Qualität führt, die als Phasen-Vocoder-Artefakte bekannt ist.
- Vorübergehendes Verschmieren: Der anfängliche Anschlag eines Klangs (z. B. einer kleinen Trommel oder eines Konsonanten „t“) ist in echtem Audio scharf und definiert. Bei der KI-Generierung sind diese Transienten aufgrund des Diffusionsprozesses oft weicher oder „matschiger“.